Familie Martella

Unterwegs mit Gott - hin zu den Menschen in Peru

"Geht hin in alle Welt und macht alle Völker zu Jüngern, tauft sie...
...und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!" 

Jesus in Matthäus 28,19

Was wir vorhaben - auf einen Blick

Geht hin in alle Welt…

…und Peru gehört auch dazu. Aber warum sollten gerade wir nach Südamerika, ans andere Ende der Welt gehen? Das Anliegen und die Offenheit für einen Dienst im Ausland waren bei uns schon lange ein Thema, als wir von Forum Wiedenest die Anfrage bekamen, die Arbeit unter indigenen Stämmen im peruanischen Amazonasgebiet zu unterstützen. Wir haben dies vor Gott geprüft und haben den Eindruck, dass Er uns nach vielen Jahren im Gemeinde- und Überörtlichen Dienst nun zu etwas Neuem beruft. Jetzt gehen wir im Vertrauen auf Gott konkrete Schritte in diese Richtung.

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Familie Martella
Anni, Immanuel,
Joel, Devorah und Leonardo

...und macht alle Völker….

Stimmt. Und Deutschland gehört auch dazu. Genauso wie die vielen indigenen Völker in Südamerika, die bisher nur begrenzten Kontakt mit dem Evangelium hatten. Nur die Frage ist, wer ist bereit zu ihnen zu gehen?

Wir wurden angefragt, die Arbeit unter indigenen Stämmen im peruanischen Amazonasgebiet zu unterstützen. In der Nähe von der Stadt Pucallpa, die das „Tor zum Dschungel“ ist, liegt das christliche Werk „Cashibo“. Das Werk dient bereits seit 60 Jahren als Basis für die Arbeit unter den Indigenen im Tiefland von Peru. Kernarbeit ist die theologische Ausbildung von Mitarbeitern und Pastoren der vielen indigenen Stammes-Gemeinden.

Hallo,

wir sind Familie Martella und auf dieser Seite erklären wir Dir, warum wir uns auf den Weg nach Peru gemacht haben!

Falls Du uns noch nicht kennst, kannst du hier ein paar Infos über uns nachlesen.

Studierende aus zahlreichen indigenen Ethnien absolvieren auf der Missionsstation eine theologische Ausbildung, um ihren Glauben zu vertiefen und sich auf ihre zukünftigen Aufgaben als Pastoren oder Leiter in den kleinen Indianergemeinschaften vorzubereiten. Das Ziel der Arbeit in Cashibo ist es, dass die Absolventen zu Multiplikatoren in ihren eigenen Stämmen werden und die frohe Botschaft des Evangeliums in die Tiefen des Amazonas tragen. 

...zu Jüngern, tauft sie... und lehrt sie…

Dieser Auftrag gilt für jede Generation, für jeden Ort, für jedes Volk und Stamm immer wieder neu. Mission bedeutet nicht nur das Evangelium einmalig zu verkündigen, sondern auch nachhaltig Menschen in der Nachfolge zu begleiten, zu schulen und zu Multiplikatoren in ihren Kulturen zu machen. Die Einwohner im Amazonasgebiet gehören zu einer meist vergessenen und oft benachteiligten Bevölkerungsgruppe des Kontinents. Auch in geistlicher Hinsicht bestehen große Nöte und ein großen Bedarf an Mitarbeitern. 

Das Missions- und Ausbildungszentrum in Cashibo sucht dringend Unterstützung in verschiedenen Bereichen, u.a. im Bereich der Lehre und der Leitung. Das deckt sich mit unserem Anliegen und unseren Begabungen. Es ist unser Herzensanliegen, Menschen am Wort Gottes zu begeistern und zu begleiten, damit Jünger, Jünger machen, die Jünger machen…

Wer wird gehen? (Jes  6,8a)

…Hier sind wir, sende uns“ (Jes 6,8b). Gott hat bisher alle Türen Richtung Peru weit geöffnet und verschiedene Schritte bestätigt. Wir erkennen darin seine Handschrift. Wir sind bereit zu gehen... und gehen schon bereits...

Wir bereiten uns konkret auf die Ausreise vor. Seit Anfang des Jahres ist Immanuel nicht mehr in der Gemeinde in Wendelstein angestellt. Derzeit konzentriert er sich auf seine Dissertation (PhD im Bereich Altes Testament) und er versucht so viel wie möglich daran zu schreiben. Nebenbei laufen verschiedenen Vorbereitungen für die Ausreise an, wie der Aufbau eines Freundeskreises, Reisedienste, Wohnungsauflösung usw.

Inzwischen sind wir gut in Peru angekommen und stehen in den Startlöchern für unseren neuen Dienst in Cashibo.

 

Weitere Infos findest du unter den FAQs. Abonniere unseren Newsletter oder frag uns einfach!​

Wir freuen uns, wenn ihr Teil von unserer Arbeit werdet.  

CASHIBO

Das Missions- und Ausbildungszentrum Cashibo liegt 18 km westlich von Pucallpa und dient als Basis für die Arbeit unter den Indigenen im Tiefland von Peru. Pucallpa ist eine wachsende Stadt, die am Rio Ucayali liegt, einer der Hauptzuflüsse des Amazonas. Die Stadt ist heutzutage besonders für den Holzhandel und für seine Raffinerien bekannt.

Das Klima ist tropisch, das heißt: heiß und feucht! Die Durchschnittstemperatur liegt bei ca. 27° C bei einer Luftfeuchtigkeit von 80-95%.

Teile unser Anliegen!

 
 
 

Verbinde dich mit uns!

Du möchtest gern regelmäßig etwas über unserer Leben als Familie und unseren Dienst in Südamerika hören? Du wünscht Dir Einblicke in die weltweite Mission und möchtest selbst ein Teil davon werden? Dann können wir deine Brücke in den tiefen Dschungel des Amazonas sein. Bleib mit uns in Verbindung, bete für die aktuellen Anliegen und unterstütze uns von Deutschland aus. Abonniere einfach unseren Newsletter.

Mach unseren Dienst möglich

Unser Dienst in Südamerika wird zu 100% aus Spenden finanziert, die wir selber aufbringen müssen. Dabei stehen wir noch ziemlich am Anfang. Zurzeit versuchen wir einen Unterstützerkreis aufzubauen, der unseren Dienst in Peru finanziell ermöglicht. Wir vertrauen darauf, dass Gott uns mit allem Nötigen versorgen wird. 

Wenn du unsere Ausreise & Dienst in Südamerika finanziell unterstützen willst, dann kannst du dies über unser Spenderkonto bei Forum Wiedenest e.V. tun. Eine regelmäßige Spende hilft uns, unsere Ausreise besser zu planen.

Alle Informationen dazu findest du hier:

Stand der zugesagten, regelmäßigen Spenden. Klicke auf den Button hier oben für mehr Details.

Wir sind dankbar für jeden Spender, der unsere Arbeit kontinuierlich oder gelegentlich unterstützt. Unsere Unterstützer bilden einen sehr wichtigen Teil der Missionsarbeit!

Bete für uns!

Dies ist der beste und effizienteste Weg, um uns in unserem Auftrag zu unterstützen. Wir sind überzeugt davon, dass Deine Gebete unseren Vater im Himmel bewegen können.  Werde unser Gebetspartner und sei dadurch direkt daran beteiligt, wenn Gott sein weltweites Reich baut. 

Lade uns ein - im Heimataufenthalt!

Du möchtest uns unterstützen und in deinem Umfeld bekannt machen, weißt aber nicht, wie du das anfangen sollst?

Dann lade uns in deine christliche Gemeinde ein. Wir berichten gern in Veranstaltungen über unser Vorhaben und wollen dadurch Menschen  für das Thema Mission und konkret unseren Auftrag in Südamerika begeistern. Was das Setting angeht sind wir nach Absprache recht flexibel. Egal ob im Gottesdienst, in deinem Hauskreis, bei Teenager- und Jugendtreffen oder für Kindergruppen. Wir kommen als Referenten zu euch in die Gemeinde oder besuchen euch auf eurer Freizeit. Fragt über das Kontaktformular einfach nach offenen Terminen an.

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Wir wünschen uns, Missionspartner in vielen Gemeinden zu haben, die geistlich hinter uns stehen und das Anliegen der weltweiten Mission und besonders die Arbeit unter Indigenen in Südamerika unterstützen.

Aktuell suchen wir 12 Gemeinden, die bereit sind 1x im Jahr eine Sammlung für unsere Missionsarbeit zu machen.

Wäre das vielleicht auch eine Möglichkeit für deine Gemeinde Anteil an der Mission in Südamerika zu haben?

Nimm Kontakt mit uns auf!

 

FAQs: Häufige Fragen

Mit welcher Organisation werdet ihr ausreisen?


Wir reisen mit der Missionsgesellschaft Forum Wiedenest e.V. aus. Die Arbeit in Cashibo ist entstanden und wird getragen von " Indicamino" (ehem. Schweizer Indianer Mission).




Wer sind "Indigene"?


Die Vision des Werkes in Cashibo, Pucallpa ist es, den indigenen Bevölkerungen im Amazonastiefland Perus zu dienen. Doch, wer sind Indigene?
Es sind sogenannte Eingeborene - manchmal werden sie auch als Indios, Indianer oder Ureinwohner bezeichnet. Das sind Nachkommen jener Volksgruppen, die vor der Eroberung und Kolonialisierung schon dort lebten. Jede dieser Volksgruppen versteht sich als eigenständiges Volk mit eigener Kultur und eigenen Traditionen.
In Peru gibt es ca. 55 indigene Stämme, wovon ca. 40 im Amazonasgebiet leben. Sie leben oft abgeschottet und in nicht leicht zugänglichen Bereichen des Urwaldes, die nur über Wasserwege oder mit kleinen Flugzeugen erreichbar sind. Die große Mehrheit der Indigenen in Peru ist bereits in Kontakt mit der sogenannten "Zivilisation" getreten.
Zur Übersichtskarte der ethnischen Gruppen in Peru.
Weitere Infos hier (Wikipedia Artikel über die Indigene Bevölkerung in Peru, auf Englisch)




Wo befindet sich das Werk "Cashibo"?


Das christliche Ausbildungszentrum für Indigene befindet sich im peruanischen Urwald, etwa 20 km ausserhalb der Stadt Pucallpa. Pucallpa liegt im Tiefland Perus an einem grossen Zufluss des Amazonas. Die Ortsbezeichnung der BIbelschule ist "Cashibo".

Das Arbeitsgebiet beinhaltet das ganze peruanische Amazonasgebiet, woher die Bibelschüler und Auszubildende herkommen. Es handelt sich um eine Fläche größer als Deutschland. In dieser Region leben rund 3 Millionen Menschen, davon rund 300.000 Indianer aus etwa 55 verschiedenen Stammesgruppen.

Link zur Karte (Google Maps)




Wie ist die Arbeit von indicamino in Südamerika entstanden?


Das Missionswerk indicamino wurde 1956 in der Schweiz gegründet. Indicamino ist abgeleitet vom spanischen Ausdruck «indicar el camino», den Weg zeigen und bedeutet u. a. so viel wie «Wegweiser». Getreu dem Auftrag, den Jesus Christus selbst seinen Leuten gegeben hat (Matthäusevangelium 28, 18-20), will indicamino Wegweiser zu Christus sein. Das Missionswerk sieht sich berufen, vor allem die indigene Bevölkerung Südamerikas mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen und in ihrer Identität zu stärken.




Wie ist das Klima in Cashibo/Peru?


Im Tiefland Perus ist das Klima tropisch, das heißt: heiß und feucht! Die Durchschnittstemperatur liegt bei ca. 27° C bei einer Luftfeuchtigkeit von 80-95%. Wir werden unsere Wintersachen definitiv nicht mitnehmen!




Wie gestaltet sich die theologische Ausbildung von Indigenen?


Die theologische Ausbildung IBIENA (Instituto Biblico para las Iglesias Evangelicas Nativas en la Amazonia) so nennt sich die Bibelschule in Cashibo. Sie ist das Herzstück der Missionsstation. Sie besteht seit genau 60 Jahren und wurde von der damaligen Schweizer Indianer Mission gegründet, heute indicamino.Die Bibelschüler reisen aus dem gesamten Amazonastiefland Perus an. Sie kommen oft aus extrem entlegenen Regionen, die nur über Wasserwege erreichbar sind. Viele bewältigen die Anreise auf kleinen und größeren Boten und sind tage- und wochenlang deswegen unterwegs.In einem vierjährigen Ausbildungsprogramm mit jährlichen Studienblöcken von vier Monaten werden die Studenten auf ihre Aufgabe als Pastoren und leitende Mitarbeiter von Gemeinden vorbereitet. Dazu gehören neben den theologischen Themen auch praktische Übungen.Jede Volksgruppe hat ihre eigene Stammessprache und nicht alle Indigene können gut Spanisch. In Cashibo wird deshalb auch ein Vorkurs mit Schwerpunkt «Spanisch» angeboten.Weitere Kurse und Konferenzen finden direkt in den Dörfern statt, wenn einheimische Pastoren oder Missionare sogenannte "Stammesreisen" unternehmen. In den letzten Jahrzehnten sind durch die Arbeit der indigenen Pastoren und der Missionsgesellschaften über 500 christliche Gemeinden unter der indigenen Bevölkerung entstanden! Mehr Infos auf diesem Bild von der Webseite von Indicamino:




Ich habe eine weitere Frage, die hier nicht beantwortet wurde...


Dann nimm Kontakt mit uns auf und stell deine Frage. Wir freuen uns darauf!




Für wie lange werdet ihr ausreisen?


Wir können und wollen uns vorab nicht festlegen. Wir sind offen für Langzeitmission.




Wie ist das mit Spanisch?


Spanisch ist für uns aktuell noch etwas spanisch...!
Immanuel kann zwar durch sein Italienisch schon recht gut Spanisch verstehen, aber das Sprechen fällt ihm schwer. Anni übt schon fleißig mit einer Lernsoftware, aber im Alltag ist es mühsam.
In Arequipa/Peru gibt es eine christliche Sprachschule, durch welche die meisten Missionare geschleust werden. Wir werden für einige Monate die Sprachschule besuchen, um ein Spanisch-Niveau zu erreichen, das für den Bibelschuldienst geeignet ist.




Was ist die Kernarbeit des Missionswerkes in Cashibo?


1. Stammesarbeit

Bei indicamino arbeiten Missionare, die die Sprache einer ethnischen Gruppe sprechen und die Kultur kennen. Sie engagieren sich für «ihre» Volksgruppe. Das beinhaltet regelmäßige Besuche im Stammesgebiet von 2 bis 12 Wochen, die Begleitung der Gemeinde vor Ort, die Unterstützung bei Verhandlungen mit Behörden aber auch praktische Hilfe.

2. Bibelschule

Zukünftige Prediger werden in einem 4-jährigen Programm ausgebildet. Zusätzlich werden die Frauen der Studenten unterrichtet, einerseits im Lesen und Schreiben, andererseits in praktischen Dingen wie Handarbeit und Nähen. Für die Kinder finden Kinderstunden statt. Das Ziel ist, dass die Absolventen zu Multiplikatoren für ihren Stamm werden. Daneben werden auch Stammesbibelschulen gefördert, beispielsweise zur Ausbildung von Sonntagsschulhelfern.

3. Lehrlingsausbildung

Wir bieten in folgenden Bereichen eine ganzheitliche Lehrlingsausbildung an: Mechaniker, Schreiner, Viehzüchter und Kleintierzüchter. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht im Vordergrund und liefert gute Resultate. Die Missionsstation bietet folgende Infrastruktur, die für eine effektive Arbeit notwendig ist:

  • Krankenstation
  • Druckerei
  • Werkstatt
  • Schreinerei
  • Tropenlandwirtschaft mit Kleintierprojekt und Zebuzucht
  • Verwaltung
  • Missionarskinder Schule
  • Gästehaus
Quelle: indicamino




Welche sind Vision und Ziele der Arbeit von indicamino?


Unsere strategischen Ziele – Vision

indicamino setzt seinen Schwerpunkt auf die biblisch-theologische Ausbildung einheimischer Christen. Ziel der Ausbildung ist, dass südamerikanische Christen befähigt sind, bestehende Gemeinden zu leiten oder neu zu gründen (Südamerikaner bringen Südamerikanern das Evangelium). Die Menschen in Südamerika sollen in die Lage versetzt werden, selbst Gemeinden zu gründen, die dann in den ihrer Kultur gemäßen Lebensformen wachsen können. Sie sollen organisatorisch und finanziell selbstständig und schließlich selber missionarisch tätig werden.
Gleichermaßen ist uns ganz wichtig, zur Verbesserung der Lebensgrundlagen einen Beitrag zu leisten, damit alle Menschen in Südamerika unter menschenwürdigen Bedingungen leben können. Auch die sozialdiakonische Arbeit orientiert sich am Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe».

Die Umsetzung – Konzeption

indicamino bildet Menschen in eigenen Arbeitszentren und theologischen Bildungsstätten aus. Dort wird in multikulturellen Teams das Evangelium miteinander gelebt und in der Gemeinschaft mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Jüngerschaft praktiziert. Daneben bildet indicamino Menschen zu Schreinern, Mechanikern und Sanitätern aus, schult sie in Kleintierhaltung und Hygiene, um ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. Wir legen Wert darauf, eine ganzheitliche und nachhaltige Ausbildung anzubieten. Die Nachhaltigkeit wird gefördert und kontrolliert durch Einsätze, Projekte und die Durchführung von Schulungskursen in den zum Teil entlegenen Dörfern.
In den Armenvierteln einiger Ballungszentren (z.B. Lima) arbeitet indicamino im sozialdiakonischen Bereich, um die Lebensumstände der Stadtbevölkerung zu verbessern.

In unserer Arbeit lassen wir uns von dem Bibelwort aus 2. Tim 2,2 leiten:
„Was du gelernt hast, das befiehl treuen Menschen an, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren.
Zum Erreichen dieser Ziele arbeitet indicamino auch mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen.“

Quelle: indicamino




Was ist das Besondere an der Ausbildung in Cashibo?


Ein ganzheitliches Programm Neben der Ausbildung von Pastoren und Gemeindemitarbeitern werden Indigene in technischen Berufen ausgebildet, die den Bedürfnissen in ihrem Umfeld Rechnung tragen.
Auf diese Weise hat das Werk in Cashibo ein ganzheitlich orientiertes Ausbildungsangebot. Derzeit gibt es Ausbildungsgänge für Mechaniker, Schreiner und Kleintierzüchter.
Der Bau von Trinkwasserbrunnen verbessert zudem die Lebensqualität in den Dörfern. Ein Programm für die ganze Familie Was das Werk in Cashibo besonders auszeichnet ist die Möglichkeit, dass ganze Familien zur Ausbildung anreisen. Die Männer kommen nicht alleine, sondern bringen ihre Ehefrau und die nicht schulpflichtigen Kinder mit. Das finden wir richtig gut! Während ihre Männer eine technische oder theologische Ausbildung absolvieren, durchlaufen die Frauen in der Regel ein separates Schulungsprogramm. Biblische Themen gehören dabei genauso auf den Stundenplan wie Hygieneunterricht, Nähen, Spanisch, Kindererziehung, Alphabetisierung und ein Kurs für Sonntagsschulmitarbeiter. Einige Frauen besuchen inzwischen auch das theologische Ausbildungsprogramm. Während der Unterrichtszeit werden die Kinder betreut, so dass sich die Frauen auf den Unterricht konzentrieren können.




Wie beeinflusst die aktuelle Corona-Situation eure Ausreise?


Wir werden immer wieder gefragt, ob unsere Ausreise wegen Corona überhaupt stattfinden kann. Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir irgendwann Anfang 2021 ausreisen. Dies könnte sich natürlich auch noch etwas verzögern. Wir sind im Gespräch mit Wiedenest und mit indicamino. Im Moment (Juli 2020) sind die Grenzen in Peru noch komplett geschlossen und das öffentliche Leben findet nur sehr eingeschränkt statt. Es ist auch noch nicht absehbar, wie sich die Lage dort weiter entwickelt.




Wie wird eure Missionsarbeit finanziert?


Unser Dienst in Südamerika wird zu 100% aus Spenden finanziert. Es liegt an uns einen Freundeskreis aufzubauen, der unseren Dienst geistlich und finanziell unterstützt. Zurzeit stehen wir noch ziemlich an Anfang. Wir vertrauen darauf, dass Gott unsere Ausreise möglich macht und uns mit allem Nötigen versorgen wird. Detailliertere Informationen findest Du unter diesem LINK Regelmäßige Spendenzusagen helfen uns, unseren Dienst besser zu planen. Wir sind dankbar für jeden Spender, der unsere Arbeit kontinuierlich oder gelegentlich unterstützt. Wir sehen Unterstützer als unsere Missionspartner im Reich Gottes! Sie bilden einen sehr wichtigen Teil der Missionsarbeit!